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Freitag, 2. Juli 2010 - 01:39 Uhr
Und schon ist unsere Abenteuerreise fast zu Ende.

(Blick aus unserem Motelzimmer auf den Leuchtturm Pointe-au-Père "Father Point"


Nach unserer Rückreise von Rimouski QE nach Prescott ON konnten wir wieder unsere Suite beziehen. Morgen, nachdem wir alle unsere Sachen erledigt haben, sind wir bei Heidi, Willy und Familie in Alfred ON zum BBQ eingeladen. Wir freuen uns auf diesen sicher lustigen Abend.

Rolf und ich haben sich es nicht nehmen lassen, am Nationalfeiertag 1. Juli das Feuerwerk in Brockville anzuschauen und noch ein Bier zu geniessen.

Dies sind die letzen geschriebenen Worte in diesem Blog über unsere gelungene Abenteuerreise in Kanada.

Ihr könnt bald einen Bericht und natürlich viele Fotos auf meiner Homepage anschauen. Freue mich auf zahlreiche Besuche.



Freitag, 2. Juli 2010 - 01:25 Uhr
Die "Empress of Ireland"

Die "Empress" wehrt sich mit allen Händen von uns betaucht zu werden. Im gesamten haben wir für einen Tauchgang 3 Versuche gestartet. Zwei mal mussten wir wegen zu starkem Wind und zu hohen Wellen kurz vor der Boje umkehren. Doch einmal hat es für Timo und Rolf gereicht. Nach stürmischer Fahrt erreichten wir die Boje 12 km von unserem Ausgangshafen "Rimouski" entfernt und ich half unserem Käpten "Ive" bei hohem Wellengang seine "Gabrielle C" zu befestigen. Da die hohen Wellen schon bei der Hinfahrt ihr Beitrag dazu gaben, dass ich mich in der Magengegend nicht unbedingt wohl fühlte war es für mich nach der Befestigungsaktion aus für diesen Tauchgang. Die Seekrankheit hatte mich übermannt .

Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!

Für Timo und Rolf war es ein eindrücklicher Tauchgang der sicherlich lange in Ihrer Erinnerung bleiben wird.

Montag, 28. Juni 2010 - 01:08 Uhr
In Rimouski angekommen

Nach rund 8 Studen Fahrt sind wir müde aber gut in Rimouski angekommen. Unser Motel liegt ca. 100 Meter vor dem brümten "Father-Point". Der Funkstation die, die letzen Funksprüche von der "Empress of Ireland" aufgefangen hatte. Mit dem Zimmerbezug gab es eine kleine Fehlbuchung. Wir durften die erste Nacht in einem grossen Wohnwagen verbringen .
Am Morgen nach einem kräftigen Frühstück ging es in das Museum der "Empress of Ireland". Sie zeigten neben einem Film einige gefundene Gegenstände aus der Empress und Dokumente. Es gab richtig Lust auf den Tauchgang den wir auf Dienstag und Mittwoch geplant haben. Das Wetter soll einigermassen sein. Die Empress liegt gut 12 km vom "Father-Point" entfernt. Je nach Wetter kann dies ein langer Tripp werden. Wir freuen uns darauf .

Freitag, 25. Juni 2010 - 21:10 Uhr
Letzter Tauchtag in Brockville

Heute haben wir die Rosinen, aus den Wracks die vor Brockville liegen, herausgepickt. Als erstes ging es zur "Daryaw". Die Strömung hat nochmals leicht zugenommen. Der Tauchgang war aber ohne Probleme machbar. Vorstoss ins Innere des Wracks bis hinauf zum Maschienenraum. Schade dass es für dieses Jahr schon wieder das letzte Mal war. Zum Mittagessen gab es unsere obligaten Früchte mit dunkler Schokoladensauce und als Krönung des Tages "Schwänze" (Shrimps).

Der zweite Tauchgang führte uns zur "Lillie Parson", mein persöhnlicher Favorit unter den Wracks vor Brockville. Vorstoss ins Innere vom Heck bis zum Bug. Nachher liessen wir uns in der Strömung an den Inseln forbei treiben. Es ging recht schön ab. Habe es mir aber etwas heftiger vorgestellt, weil die Strömung in den letzten Tagen ja immer mehr zugenommen hat. Am Schluss überfuhr uns noch ein grosser Frachter. Na dass hat gerumpelt unter Wasser. Ich konnte gleich danach auftauchen und ein Foto schiessen. Sehr eindrücklich .

Morgen fahren wir den langen Weg nach Rimouski an unser Abenteuer Höhepunkt . Der Tauchgang an der "Empress of Ireland".

Freitag, 25. Juni 2010 - 00:26 Uhr
Tauchen in den USA

Heute stand die USA an. Als wir am Morgen zum verabredeten Standort kamen wurden wir von Chantale freundlich begrüsst. Sie ist eine Frankokanadierin und arbeitet als Guide seit einem Jahr bei den "Islanddivers". Sie fuhr uns als erstes auf die Insel "Heart-Island" wo wir in die USA imigrieren konnten. Nach der üblichen Prozedur wie Fingerabdrücke nehmen, Fotos machen und der grüne Einreisezettel ausfüllen ging es auch schon los in Richtung "Keystorm". An der Boje festgezurrt und schon ging es ab in die Tiefe. Das Wrack liegt schräg abfallend zwischen 5 und 35 Meter. Wir hatten knapp 12 Meter Sicht. Ein wunderschönes gut erhaltenes Wrack, dass im innern des Motorraums einen Wels (Catfish) beheimatet. Nach dem Tauchgang gab es wie immer unsere Früchteschale mit dunkler Schokoladensauce. Nach kurzer Fahrt trafen wir bei der "American" ein. Ein Arbeitsponton das kopfüber auf ca. 25 Meter liegt. Dieses Wrack liegt genau unter der Fahrtlinie der grossen Frachter. Hier ist eine gute Tarierung angesagt, ansonsten ist der ganze Anzug voller Oelreste. Ein schönes Wrack mit viel Fischreichtum. Vorallem Zander sind uns über den Weg geschwommen. Nach dem Tauchgang hat es sich klar herausgestellt wer gut tariert war . In einem kurzen Gewittersturm sind wir zurück zum Ausgangsort gefahren. Chantale hatte das Boot auch bei schlechter Sicht, teilweise wegen dem Gewitterregen kaum 10 Meter Sicht, perfekt im Griff. Kaum hatten wir das Ufer erreicht, ging es natürlich mit den Einreiseformalitäten nach Kanada los. Nach dem extra eine Streife der Zollbehörden auf den Platz kam, durften wir uns auch schon wieder frei in Kanada bewegen. Alles in allem ein gelungener Tag mit 2 schönen Wracktauchgängen.

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